Tourismus und Industrie sind wirtschaftlich die zwei Standbeine der Oberwalliser Wirtschaft. Keine Region leidet mehr unter der unsinnigen Aufhebung des Mindestkurses. Jetzt fordern selbst Berater der Nationalbank die Wiedereinführung eines Mindestkurses von 1.20 Franken pro Euro. Sonst rutschen wir in eine SVP-Rezession. Unser Herz schlägt nicht für die Währungsspekulanten sondern für das Wallis.

Die Wasserkraft ist unter Druck. Weil die Politik national und international zu wenig gegen den hohen Ausstoss von CO2 macht. Deshalb ist Kohlestrom zu billig. Deshalb schmelzen die Gletscher. Wir müssen alle Wasser-Kraftwerke heimfallen lassen. Und endlich auf Sonne und Wind setzen. Sonst ziehen uns ausserkantonale Gesellschaften noch einmal über den Tisch.

Der Tourismus braucht neue Geschäftsmodelle. So wie bisher kann es nicht mehr weitergehen. Das Bündner Wirtschaftsforum zielt in die gleiche Richtung wie die SP Oberwallis.

Die AHV ist doppelt sozial. Die kleinen und mittleren Einkommen profitieren. Genauso wie die wirtschaftlich schwachen Regionen. Wir brauchen nicht Sozialabbau, sondern mehr Sozialstaat zugunsten des Wallis. Und weniger teure Bürokratien bei Kranken- und Pensionskassen.

Es geht diesen Herbst nicht um den Willy. Es geht um die Wurst, um die Zukunft der Schweiz und des Wallis. Nur die SP, nur ihre guten Kandidatinnen und Kandidaten vertreten die Interessen der grossen Mehrheit der Walliserinnen und Walliser. Jede Stimme zählt. Sonst haben wir plötzlich den unflätigen Adrian Amstutz im Bundesrat.

20. Aug 2015