Die Post will bis 2020 schweizweit 600 Poststellen schliessen; und im Oberwallis deren 6. Das ist ein massiver Abbau beim Service Public.

Das Postmanagement geht den Weg des geringsten Widerstands und schliesst hunderte von Poststellen. Und wir müssen die reduzierten Leistungen beim Dorfladen tätigen. Diese Läden sind vielfach auch schon von den Gemeinden subventioniert. Ganz zu schweigen davon, dass in den meisten der neuen Postagenturen die Angestellten weder durch Zeitbonus noch durch eine Gehaltsaufbesserung für ihre Mehrarbeit entschädigt werden.

Wir schreiben heute wirklich weniger Briefe. Dafür werden enorm mehr Pakete verschickt; weil wir viele Dinge per Internet bestellen. Die Arbeit in der Post geht nicht aus. Aber sie verändert sich.

Warum muss man in Simplon-Dorf, Glis, Grächen, Stalden, Raron und Salgesch Poststellen schliessen?

Warum können die Postangestellten nicht, wenn gerade wenig Arbeit
anfällt, digitale Arbeiten für die Post erledigen? Das ist natürlich mit Weiterbildung verbunden. Aber diese würde sich grad für die Randregionen lohnen.

Warum reden alle
von Homeoffice und nur die Post will ihre Poststellen, die für viele
ein Stück Home, ein Stück Heimat sind, schliessen?
Der Staatsrat wehrt sich nicht einmal für unsere Poststellen.
Das reicht nicht.

26. Jun 2017