Stellungnahme der SP Oberwallis vom 7. September 2011

Am Dienstag tagte die Finanzkommission des Nationalrates. Sie hätte flankierende Massnahmen zugunsten der Exportwirtschaft und des Tourismus beschliessen können und müssen.

Mit 13 zu 12 Stimmen lehnte sie jede Hilfe für die betroffenen Branchen und Regionen ab. Das heisst jede Hilfe für die Oberwalliser Wirtschaft.

Dieses Resultat haben wir der Allianz zwischen SVP und CVP zu verdanken. Beide Parteien wollen nichts machen.

Am Dienstag machte die Nationalbank endlich einen kleinen Schritt in Richtung von SP und Gewerkschaften. Sie wird neu einen Kurs von 1.20 Franken garantieren. Notwendig sind aber aber 1.40 Franken.

Bei 1.40 Franken verlieren die Gastrobetriebe von Grächen kein Geld mehr. Bei 1.40 Franken müssen die Angestellten und Arbeiter der Lonza nicht mehr länger arbeiten.

Bei 1.50 Franken pro Euro gab es keine Inflation. Wenn der Euro wieder 1.40 Wert ist, gibt es erst recht keine Inflation. Wer mit diesem Gespenst droht, will nichts machen gegen die Währungsspekulanten.

25. Feb 2015