SPO Stellungnahme vom 9. Juni 2011 Die Vertreter der Randregionen haben in Bern versagt. Leider quer durch alle Parteien. Deshalb gehört der flächendeckende Glasfaseranschluss für alle Haushalte und Unternehmen nicht zur Grundversorgung in der Schweiz.

Die Swisscom will der Schweiz ein viel zu teures Netz mit einer doppelten Infrastruktur aufreiben. Die lokalen Elektrizitätswerke sollen diese Netze mit erstellen und auf diese Weise die Swisscom massiv quer subventionieren.

Das Oberwallis soll als quasi als Vorzeige-Handlanger dienen. Deshalb darf nur die Swisscom ihr Modell am 21. Juni 2011 in der Simplonhalle vorstellen. Jede kontroverse Diskussion wird vermieden.

Einen anderen Weg geht die EWEM AG. Sie will im Goms ein einfacheres Netz erstellen. Eines, wie es die Swisscom-Tochter Fastweb auch in Mailand mitbenutzt.

SP-Position 1: Die Elektrizitätsverteiler im Oberwallis müssen endlich fusionieren. Die Grün-Roten aus Baden-Württemberg haben in unseren Stuben nichts verloren.

SP-Position 2: Das Glasfasernetz muss den Oberwalliser Gemeinden gehören. Niemandem sonst.

SP-Position 3: Swisscom und Elektrizitätswerke müssen ihre bisherigen Infrastrukturen in den Randregionen kostenlos zur Verfügung stellen.

SP-Position 4: Die Swisscom muss – wenn sie eigene Fasern will - pro erstellten Anschluss 2‘000 Franken bezahlen.

SP-Position 5: Statt Geld mit zu vielen Verwaltungen zu vertubeln, muss das Oberwallis seinen Rückstand auf das Unterwallis aufholen.

Für alle Interessierten: Die Zeitschrift saldo berichtet in ihrer neuesten Nummer über die zu teure Swisscom-Lösung.

SP Oberwallis

24. Feb 2015