Der Berner Nationalrat Urs Gasche ist der grösste Feind des Wallis. Gasche will uns den Heimfall streitig machen. Der Grund ist einfach: Die BKW stecken bis zum Hals in finanziellen Problemen.

Fehler 1: Die BKW setzten weiterhin auf Atomenergie. Sie investierten viel Geld in Projekte, die nie realisiert werden.

Fehler 2: Die BKW beteiligten sich im Ausland an Kohle- und Gaskraftwerken. Und setzten so Geld in den Sand.

Fehler 3: Die BKW glauben, dass zu teurer Pumpenergie die Zukunft gehört. Die Preise fallen.

Fehler 4: Die BKW haben – wie alle Schweizer Strombarone – den Umstieg auf erneuerbare Energie verhindert und verpasst.

Deshalb verloren die Aktien der BKW an den Börsen 3 Milliarden Franken an Wert.
Die EES ihrerseits hat mehr als 5 Millionen Franken Planungskosten in eines der dümmsten Pumpspeicherwerke der Schweiz gesteckt. Es wird nie realisiert, weil es zu teuer ist.
Die Verantwortlichen wollen dies vertuschen. Und hoffen, dass sich, dank Urs Gasche, Subventionen solch unrentabler Investitionen eines Tages wieder rechnen. Ein Traum.

An der letzten Generalversammlung der EES wurde – auf Antrag eines Kleinaktionärs - beschlossen, dass der Bauunternehmer Werner Zenklusen und der Ingenieur Claude-Alain Schmidhalter für 200‘000 Franken eine sinnvollere Variante unterbreiten.

Die Ziele:
• 40 Millionen Kilowattstunden mehr Energie.
• Mehr Spitzenenergie dank mehr installierter Leistung.
• Weniger Unterhalt dank neuen Anlagen.
Die beiden Gemeinden Simplon-Dorf und Gondo bekommen nicht nur viel Wasserzinsen. Sondern – ebenfalls dank der Kleinaktionäre – pro Jahr zusätzlich 850‘000 Franken Steuern. Ein Pumpspeicherwerk würde diese Einnahmen zerstören.

Wenn Zenklusen und Schmidhalter ihre Arbeit machen, steigen die Wasserzinsen und die Steuern. Und dies, ohne dass das Zwischbergental verbetoniert wird.

25. Feb 2015