SPO Stellungnahme vom 18. Februar 2011

Wallis muss das Heft bei der EnAlpin richtig in die Hand nehmen

René Dirren ist ein fähiger Manager. Gut für ihn. Dirren hat in den vergangenen Jahren für die Franzosen und Deutschen gearbeitet. Schlecht für das Wallis. Dirren hat im Interesse der Franzosen und Deutschen die Walliser Gemeinden erfolgreich über den Tisch gezogen. Zusammen mit den gelben und schwarzen Verwaltungsräten Schnyder, Imoberdorf, Escher und Co.

Die Franzosen haben ihre Anteile an der EnBW und somit an der EnAlpin an die Deutschen verkauft. Ein Kauf der EnAlpin durch das Wallis kann interessant sein, weil zurzeit die Strompreise international im Keller sind. Auch weil wegen dem Euro der Kaufpreis tiefer sein muss.

Sinn macht dabei nur die volle Übernahme der EnAlpin. Damit René Dirren künftig für das Wallis und nicht für fremde Herren arbeitet. Das forderten im Dezember 2010 die SPO öffentlich und uner Abgeordneter Gilbert Truffer mit einer dringlichen Interpellation im Grossen Rat.

Jetzt stellen sich vorab zwei Probleme:

Problem Nummer 1: Viele Gemeinden haben ihre Netze und Kleinkraftwerke mehrheitlich der EnAlpin  zum halben Preis verschenkt.  Ohne es zu merken. Bei einem Rückkauf muss das Wallis diese Geschenke zurückkaufen. Der Skandal wird sichtbar.

Problem Nummer 2: Ein Kauf ist nur zu verantworten, wenn sich alle Strom-Verteiler am möglichen Kauf beteiligen und ihre Netze zusammenlegen. Mehr als 200 Verwaltungsräte, die zu wenig vom Energiegeschäft verstehen, bangen um ihre Sitzungsgelder.

Die SP Oberwallis ist der Überzeugung: Die Verteiler müssen fusionieren. Gemeinsam mit dem Kanton müssen sie die EnAlpin übernehmen. Eine Minderheitsbeteiligung ist ein Schuss in das eigene Bein.

SP Oberwallis

25. Feb 2015