Stellungnahme vom 10. Juli 2011

Der Kampf um die Zukunft der Wasserkraft hat begonnen. Alle Parteien müssen früher oder später Stellung beziehen. Entscheiden wird – früher oder später – das Volk an der Urne.

SP-Position 1: Alle Werke müssen zu 100 Prozent an die Walliser Gemeinden und den Kanton Wallis zurückfallen. Wir brauchen keine ausserkantonalen Vögte, die uns weiterhin über den Tisch ziehen. Sondern eine kantonale Gesellschaft an der alle Walliser beteiligt sind.

SP-Position 2:  Die Differenz zwischen den Gestehungskosten und dem Marktpreis der Wasserkraft muss endlich korrekt besteuert werden. Dies ist heute immer noch nicht der Fall.

SP-Position 3:  Alle Oberwalliser Stromverteiler müssen fusionieren. Wir brauchen die Baden- Württemberger via EnAlpin nicht mehr in unseren Stuben. Gemeinsam müssen die Stromverteiler mehr Dienstleistungen und weniger Bürokratie produzieren.

SP-Position 4: Wie bei der Wasserkraft braucht es auch bei den auf Freiflächen erstellten Sonnen- und Windkraftwerken eine Heimfallbestimmung.

SP-Position 5:  Die Hochspannungsleitungen müssen in den Boden verlegt werden. Es braucht ein intelligentes, erdverlegtes Netz der nächsten Generation.

So sehen wir die zentralen Weichenstellungen. Alle Eingaben von Seiten unseres Vertreters finden sich auf der Homepage der SP-Oberwallis.

Leider hat die Kommission das Fonds-Modell Couchepin versenkt. Leider hat die Kommission verhindert, dass alle Gemeinden und alle Bürger mit Hilfe eines elektronischen, webbasierten Berechnungsmodells feststellen können, welche Variante ihnen wie viel bringt. Beides muss der Staatsrat korrigieren.

SP Oberwallis

Bei Rückfragen: Mobile: 076 546 82 70

Material:

  • Strategie Wasserkraft Wallis - Schlussbericht der Arbeitsgruppe Wasserkraft zuhanden des Staatsrats des Kantons Wallis
25. Feb 2015