SPO Stellungnahme vom 1. August 2011

Nationalbank kann, wenn sie will

Die Lonza will nichts gegen den harten Franken machen. Dank dem harten Franken kann sie in Visp die Löhne drücken. Und im Ausland günstig Firmen einkaufen.

Christoph Blocher will die Zinsen in der Schweiz erhöhen. Und damit den Franken noch härter machen. Die Ems Chemie kauft im Ausland günstig Fabriken ein.

Christophe Darbellay behauptet, man könne nichts gegen den harten Franken machen. Obwohl er der zu harte Franken das Wallis mehr trifft als alle anderen Kantone.

Unsere Oberwalliser National- und Ständeräte kümmern sich um alles in der Welt. Nur nicht um die realen Probleme des Oberwallis.

In der NZZ am Sonntag analysiert der Chefökonom der Unctad, Heiner Flassbeck, die Lage der Schweiz. Für ihn ist klar: Die Nationalbank kann den Kurs locker auf 1.30 Franken pro Euro anheben. Wenn sie dies will.

Flassbeck weiter: "Die Schweizer Exportformen werden geradezu vom Markt weggefegt, wenn der Franken weiter erstarkt. Die Deutschen warten nur darauf, den Schweizer Firmen Auträge wegzuschnappen... Keine vernünftige Volkswirtschaft der Welt kann das zulassen."

Das gilt erst recht für den Tourismus.

Jede Stimme für die SP ist eine Stimme für einen vernünftigen Frankenkurs. Jede Stimme für die anderen Parteien ist eine Stimme gegen das Oberwallis.

SP Oberwallis

25. Feb 2015