Die SP Oberwallis vertritt klare Inhalte: Wir bekämpfen den zu starken Franken, der unserer Industrie und unserem Tourismus schadet. Wir sind für gute Löhne und für Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Wir treten ein für bezahlbare Wohnungen und für sichere Renten. Und bei den Flüchtlingen setzen wir anders als der SVP-Staatsrat  nicht auf Fremdenhass, sondern auf gelebte Solidarität. Das grosse Engagement aus der Zivilbevölkerung gibt uns Zuversicht – der Wind hat sich gedreht. Wir stellen fest: Es existiert auch eine offene und solidarische Schweiz und ein solidarisches Wallis. Das freut uns. Und dieses solidarische Wallis will die SP im Nationalrat und im Ständerat vertreten.

Aber genau diese solidarische und offene Politik ist in Gefahr. Gemäss letzten Umfragen liegt die SP stabil bei rund 19 Prozent. Gemäss Prognosen werden aber die SVP und die FDP im Oktober zulegen. Trifft das ein, wird das Rentenalter für alle erhöht werden, wie das auch der Ständeratskandidat der FDP Wallis fordert. Dann wird die Energiewende mit einem raschen Atomausstieg ein Papiertiger werden, und die Walliser Wasserkraft wird das Nachsehen haben. Und der harte Franken wird dem Wallis weiter schaden.

Wir setzen uns ein für eine soziale Politik im Interesse der grossen Mehrheit der Walliserinnen und Walliser. Politik für alle statt für wenige.

 

15. Sep 2015