Der Druck auf die Finanzen wächst an. Dieser Druck wird durch unsere Oberwalliser Politiker in Bern verstärkt:

  • Roberto Schmid fordert mehr Geld für die Strassen. Das bedeutet weniger Geld für den öffentlichen Verkehr im Oberwallis.
  • Alle drei Oberwalliser Parlamentarier wollen pro Jahr eine Milliarde mehr für die Armee ausgeben. Das bedeutet weniger Geld für soziale Ausgaben, weniger Geld für die Randregionen.
  • Die Gewinne der Nationalbank sind weg, wenn der Kurs nicht endlich wieder auf 1.40 Franken ansteigt. So wie dies auch die Lonza fordert.

Roberto Schmid ist nicht nur Nationalrat und Gemeindepräsident. Sondern auch Präsident des Dachverbandes der sozialen Institutionen.

An der Generalversammlung vom September liess er Tornay auftreten. Dieser stellte offen vor, wo er im sozialen Bereich sparen will. Als anwesende Direktoren kritische Fragen stellen wollten, schnitt ihnen Roberto Schmid das Wort ab. Und ging zum Apéro über.

Kurz vor den Wahlen entdeckt der gelbe Nationalrat sein soziales Herz. Und kurz nach den Wahlen werden die Schwarzen und Gelben den geplanten Kürzungen im sozialen Bereich zustimmen.

Dagegen hilft nur eine Stärkung der SP bei den anstehenden Wahlen. Die CVP braucht einen längst überfälligen Schock.

25. Feb 2015