Die SP Oberwallis will den Bau eines neuen Akutspitals im Oberwallis, eine gute Anbindung ans Berner Inselspital und insbesondere auch einen demokratischen Entscheid bezüglich der Standortfrage.

Die bürgerlichen Politiker Albert Bass, Patrick Hildbrand und Philipp-Matthias Bregy wollen die Standortfrage des Oberwalliser Spitals später klären. Wichtiger ist ihnen der Bedürfnisnachweis des heutigen Angebotes. Die Konzentration auf einen Standort betrachten auch sie in Zukunft als gegeben. Das ist gut.

Das Bedürfnis nach einem neuen Oberwalliser Akutspital liegt auf der Hand. Noch mehr Abklärungen kosten nur viel Geld und noch mehr Zeit. Das können wir uns schlicht nicht leisten.

Die Erfahrung der letzten Jahre und Jahrzehnte zeigt: Brig/Naters und Visp werden sich nicht einvernehmlich auf einen neuen Standort des neuen Oberwalliser Akutspitals einigen können. Zu stark ist in den C-Parteien die Kirchturmpolitik verankert – Agglo hin oder her. Deshalb braucht es einen Wettbewerb bezüglich Standort zwischen den beiden subregionalen Zentren und einen demokratischen Entscheid durch die Oberwalliser Stimmberechtigten an der Urne. Ein solches Vorgehen wird ein optimales Resultat bringen. Und eine baldige Lösung statt jahrelanges Gezänk. In dieser Frage kommen Streitereien nur dem Welschwallis zugute. Das lieber in Rennaz investiert und Sitten in ein Kantonsspital umbauen will. Die Welschen wollen, dass das Oberwallis einmal mehr jahrelang streitet und einmal mehr in den Hammer läuft. Wollen wir das? Wir nicht!

SP Oberwallis

24. Feb 2015