Die Armee kostet mehr als 8.5 Milliarden Franken pro Jahr. 4.4 Milliarden legt der Bund auf den Tisch. Den Rest die Unternehmen und die Lohnabhängigen, weil diese statt zu arbeiten im WK herumsitzen müssen.

Neu dürfen die Schweizer Soldaten am Abend nicht einmal mehr in die Beiz. Weil sich sonst die Offiziere aufregen. Deshalb haben die Wirtschaft und die Wirtschaften im Oberwallis immer weniger von der Armee.

Früher war das Eidgenössische Militärdepartement für Christoph Blocher ein „Sauladen“, bei dem man problemlos sparen könne.

Jetzt will VBS-Chef Ueli Maurer pro Jahr 2 Milliarden Franken mehr für die angeblich beste Armee der Welt. Damit sollen teure Kampfflieger gekauft werden, die pro Stück 300 Millionen Franken kosten. Zum Vergleich: Pro  Flieger kann man acht Mal den  Aletsch-Campus finanzieren.

Sparen soll der Bund nach Meinung der SVP auf Kosten der Sozial- und Regionalpolitik. Das heisst auf Kosten des Oberwallis. Die Logik der SVP: Mehr Kampfflieger -  weniger Oberwallis.

Jede Stimme für die SVP ist eine Stimme für mehr unnütze Kampfflieger, die mit ihrem Lärm Touristen vertreiben.

25. Feb 2015