Vor 5 Jahren lag der Steuerwert der UBS-Aktie bei 75 Franken. Marcel Ospel – an dessen Hochzeit Christoph Blocher tanzte – versprach den Aktionären einen Kurs von 150 Franken. Viele Pensionskassen glaubten den Versprechen des obersten Boni-Bankers.

Zuerst musste der Bund die UBS vor dem Untergang retten. Der Bundesrat und die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte wendeten widerrechtlich Notrecht an.

Den Karren aus dem Dreck ziehen sollten in der Folge Kaspar Villiger und Oswald Grübel. Noch einmal musste der Bund Notrecht anwenden, um die Boni-Banker vor den amerikanischen Steuerbehörden zu retten.

Regelmässig beschimpften Villiger und Grübel die Politik und die Politiker. Sie würden nichts vom Bankengeschäft verstehen.

Und jetzt das: Ein junger Banker verspekuliert über 2 Milliarden. Offenbar zockte er sogar gegen den Schweizer Franken. Niemand will etwas bemerkt haben.

Die UBS ist eine systemrelevante Bank. Wenn es ihr schlecht geht, muss der Staat sie retten. Sie ist somit faktische eine Staatsbank.

In den letzten Jahren wurden die Boni verdoppelt. Gleichzeitig sank der Kurs wieder auf 10 Franken.

Die SP fordert:

  • Erstens: Kein Banker soll mehr als 12 Mal mehr verdienen als seine Putzfrauen.
  • Zweitens: Systemrelevante Banken dürfen kein risikoreiches Investmentbanking mehr betreiben.

Die anderen Parteien dürfen nicht einschreiten - weil sie von Grossbanken mitfinanziert werden.

25. Feb 2015