SPO Stellungnahme vom 21. Februar 2010

Viele dünne Luftballons

Im Moment werden in der Oberwalliser Politik mit viel heisser Luft wieder jede Menge Ballone aufgeblasen. Dies ohne brauchbare Konzepte und konkrete Projekte.

Ballon 1: Die Wirtschaftsregion Oberwallis hat kein Konzept. Die SP Oberwallis hat dies wiederholt kritisiert. Die gut bezahlten Verwaltungsräte und Angestellten halten es nicht einmal für notwendig, zu antworten. Stattdessen wollen sie jetzt die Beiträge der Gemeinden verdreifachen. Motto: Mehr Steuergeld für heisse Luft.

Ballon 2: Nach den Projekten des Kantons sollte das Goms neu als Gottardo West vermarktet werden. Nachdem viel Geld investiert wurde, zogen die Gommer die Handbremse. Jetzt soll die Eröffnung des Gotthard-Basistunnel mit einer neuen Expo abgefeiert werden. Anstatt die Lötschberglinie zu fördern, macht Brig ohne Information der Bevölkerung bei dieser inhaltslosen Wundertüte mit. Die Rechnung wird später präsentiert. Wie bei der Wirtschaftsregion Oberwallis.

Ballon 3: Brig-Glis und Naters müssten fusionieren. Machen sie aber nicht. Stattdessen streiten sie über Feuerwehrstützpunkte. Jetzt sollen beide Gemeinden Bestandteil der Bundesstadt Bern werden. Ohne konkrete Forderungen und Ideen.

Ballon 4: Das Unesco-Welterbe Jungfrau- Aletsch ist eine tote Hose. Nichts bewegt sich. Und dies trotz Millionen Franken an Finanzspritzen. Statt hier endlich zum Rechten zu schauen, schalten der Kanton und seine Juristen die Homepage www.wallis.ch ab.

Statt Ballone brauchen wir konkrete Vorschläge. Die SP Oberwallis wird solche Vorschläge erneut präsentieren - so wie wir sie schon zum Strategiepapier der Wirtschaftsregion Oberwallis machten. Leider erfolglos.

Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO)

25. Feb 2015