Die SP hat als erste Partei den Neubau eines neuen gemeinsamen Oberwalliser Spitals vorgeschlagen. Jetzt sind fast alle Parteien dafür. Nur die Schwarzen sind noch am Überlegen.

Der Staatsrat will dem Oberwallis nur 100 Millionen Franken zusprechen.

Auch deshalb braucht es einen Wettbewerb zwischen Brig-Glis und Visp. Beide Gemeinden sollen optimierte Standorte evaluieren, damit die Investitionskosten sinken.

Bestandteil dieses Angebotes müssen Offerten für die Übernahme der bisherigen Gebäude bilden, die sinnvollerweise von den Gemeinden und nicht vom Kanton umgenutzt werden können und müssen.

Für den Zermatter und die Saaserin ist es nach der Realisierung der Autobahn einerlei, ob er zum Bahnhof Brig oder Bahnhof Visp fährt. Das Oberwallis will das beste Angebot zum vernünftigsten Preis. Deshalb ist es sinnvoll, wenn die Oberwalliser Bevölkerung konsultativ über das beste Angebot entscheiden kann. Sonst streiten die Gemeindepräsidenten weiter wie bisher.

Absehbar ist ein Neubau, wenn man alles richtig berechnet, günstiger als das Herumrenovieren an durchschnittlich mehr als 40 Jahr alten Gebäuden.

Wenn der Kanton nur 100 Millionen investieren will, müssen die Gemeinden gemeinsam das Spital finanzieren. Dies führt zu tieferen Krankenkassenprämien, wenn das Oberwallis wieder eine eigene Prämien-Region wird.

Wir sind bereit in einem überparteilichen Komitee mit zu wirken.

SP Oberwallis    

19. Jan 2015