Experte Oggier bestätigt Position der SP Oberwallis

Heute Dienstag hat das Gesundheitsdepartement über die Spitalpolitik der nächsten Jahre informiert. Der vom Departement beigezogene Experte Willy Oggier favorisiert in seinen Schlussfolgerungen den Bau eines neuen Spitals im Oberwallis. Damit stützt er die Position der SP Oberwallis.

Die SP Oberwallis fordert, dass der Kanton und die Oberwalliser Gemeinden zusammen jene 150 Millionen Franken ausserhalb der ordentlichen Spitalfinanzierung aufbringen, die einen Spitalneubau im Oberwallis möglich machen. Das macht pro Jahr gerade 6 Millionen aus. Angesichts der Tatsache, dass die Gemeinden Brig und Visp für ihre Eishallen insgesamt an die 60 Millionen ausgeben, ist das ein Pappenstiel.

Auch halten wir an unserer Forderung fest, dass die interessierten Standort-Gemeinden aufgrund eines vorzugebenden Raumprogramms und im Rahmen eines vom Spital Wallis gewährten Budgets  je ein Vorprojekt ausarbeiten. Über den Standort soll alsdann die Oberwalliser Bevölkerung an der Urne entscheiden.

Nur ein funktionaler Neubau mit guter Anbindung auch an das Inselspital in Bern bietet den Patientinnen und Patienten im Oberwallis eine bestmögliche Spitalversorgung. Ein solcher Neubau liegt auch im Interesse des Pflegepersonals, der Ärztinnen und Ärzte sowie der gesamten Oberwalliser Bevölkerung. Eine Erweiterung eines der bestehenden Spitäler, wie dies der Staatsrat will, ist mit Abstand nur die zweitbeste Lösung.

SP Oberwallis

19. Jan 2015