Die Alpen-Initiative hat eine kleine Revolution in der Schweizer Verkehrspolitik ausgelöst; eben weil sie eurokompatibel umgesetzt wurde.

28-Tonnen-Lastwagen waren nichts anders als schlecht ausgelastete 40-Tonnen-Lastwagen. Dank der SP und den Freisinnigen wurden 40 Tonnen zugelassen. Umgekehrt schöpfte man den so geschaffenen Produktivitätsfortschritt m...ittels der LSVA ab. Mit den so erzielten Einnahmen baute man unter anderem den Lötschberg-Basistunnel. Eine Erfolgsgeschichte für das Oberwallis.

Es gibt noch zwei Wermutstropfen. Die Verlagerung auf die Schiene geht zu langsam voran. Und der Simplon wird zu einer Route für Chemie-Bomber.

Jetzt macht die SBB endlich vorwärts. Sie gewinnt gegenüber der Strasse an Marktanteil. Es fahren neu weniger Lastwagen den Gotthard rauf und runter. Ein neuer Strassentunnel ist darum überflüssig wie ein Kropf.

Beim Transport gefährlicher Güter müsste gelten: Was nicht auf der Schiene transportiert werden kann, muss vor Ort verarbeitet werden, bis die Produkte gefahrenlos transportfähig sind.

Wir haben im Oberwallis jetzt einen lange vertuschten Quecksilber-Skandal. SP-Nationalrat Mathias Reynard fordert in einer Interpellation den Bundesrat auf, dazu Stellung zu nehmen. Zudem wird die Thematik auch im Rahmen der Fragestunde am kommenden Mittwoch im eidgenössischen Parlament behandelt.

Wir brauchen zu dieser Quecksilber-Affäre nicht noch eine Unfall mit einem Chemie-Bomben-Lastwagen am Simplonpass.

Die SP bleibt an dem Thema dran.

SP Oberwallis

 
 
 
 
 
19. Jan 2015