Privat-Radios und –Fernsehen sind sehr beliebt bei der einheimischen Bevölkerung. Sie tragen viel bei zur Identität einer Region. So auch rro und Canal 9 im Oberwallis. Doch regionale Radio- und Fernsehsender haben auch mit finanziellen Problemen zu kämpfen, nicht zuletzt in Randregionen. Der Werbekuchen ist einfach limitiert. Nun erhalten mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz RTVG Privatbetreiber von Radio- und TV-Stationen neu 81 Millionen aus dem Gebührentopf, anstatt 51 Millionen wie bisher. Auch rro und Canal 9 werden davon profitieren. Trotzdem kämpfen Franz Ruppen, Ständeratskandidat, und die SVPO gegen ein sinnvolles, der heutigen Zeit angepasstes RTV-Gesetz.

Franz Ruppen politisiert aber auch gegen KMU’s. Unternehmen mit einem Umsatz von unter 500'000 Franken jährlich bezahlen nämlich keine Gebühren mehr, und das sind etwa 75 Prozent aller Schweizer Firmen. Viel lieber kämpft der Franz für Gross-unternehmen wie Roche, Novartis oder Nestle, welche mehr bezahlen müssten: 40'000 Franken bei Milliarden-Umsätzen, ein Schnäppchen.

Aber Franz Ruppen politisiert auch gegen alte und pflegebedürftige Menschen in Al-tersheimen sowie AHV- und IV-Bezüger mit Ergänzungsleistungen, welche bisher Gebühren bezahlten. Sie sind mit dem neuen RTVG automatisch von der Zahlungs-pflicht befreit.

Und nicht zuletzt politisieren Franz und seine SVPO gegen die ganz normalen Bür-gerinnen und Bürger, die in Zukunft 15 Prozent weniger Radio- und TV-Gebühren zahlen werden. Lieber setzt er sich ein für Schwarz-Hörer und –Seher, die es beim neuen RTVG natürlich nicht mehr gibt. Das neue RVTG kennt eigentlich nur Gewin-ner, ausser vielleicht Franz und seine SVPO sowie Roche, Novartis oder Nestlé.

 

Sozialdemokratische Partei Oberwallis

26. Jun 2015