Das neue Coronavirus hat in der Schweiz bis jetzt mehr als 1650 Todesopfer gefordert. Nur durch die umsichtigen Entscheidungen von Bundes- und Staatsrat konnte verhindert werden, dass die Schweiz zu einem Corona-Hotspot werden konnte wie zum z.B. Grossbritannien oder die USA. Was Corona-Patient*innen durchgemacht haben, ist furchtbar, wir lesen öfters Berichte darüber. Laut Ständerat Beat Rieder hat es ja gar keine Corona-Welle gegeben. Zynismus pur oder nur kindische Besserwisserei? Was passiert, wenn die Verantwortlichen das Coronavirus verharmlosen oder die Massnahmen zu früh lockern, sehen wir in den USA und Brasilien: hunderttausende von Toten, Massengräber und die Wirtschaft liegt am Boden. Beat Rieder jammert, dass der Bundesrat zu zögerlich war. Nur Lösungen hat der CVP-Ständerat keine. Wir schon:

1. Kurzarbeitsentschädigung muss endlich auf 100 Lohnprozent erhöht werden.

2. Die öffentliche Hand bezahlt ihre Rechnungen innert 10 Tagen.

3. Sie investiert antizyklisch und löst schubladenfertige Aufträge aus.

4. Selbständige, die als Geschäftsführer taxiert werden, können weiter Kurzarbeit geltend machen.

5. Die Nationalbank-Milliarden werden zur Ankurbelung der Wirtschaft eingesetzt.

6. Die Walliser Stromproduzenten gewähren Corona-Rabatte für die Walliser KMU.

7. Die geplante Steuerrevision im Kanton Wallis wird sistiert: Sie ist ein Desaster für die Gemeinden und ein Bumerang für die KMU.

P.S. Beat Rieder ist Mitglied der Kantonalen Task-Force, die sich am Anfang der Corona-Krise für eine vorzeitige Schliessung der Hotels ausgesprochen hat. Da hat er seine Prioritäten noch anders gesetzt.

06. Jun 2020