Seit Jahr und Tag fordert die SP mehr Anstrengungen des Kantons in Sachen Erdbebenvorsorge und Erdbebenversicherung. Weil hier die grössten Risiken für den Kanton lauern:

  • Schweizerisch verlangt die geschlossene SP-Fraktion seit Jahr und Tag eine nationale Erdbebenversicherung. Die Mehrheit von SVP, CVP und Freisinn haben dies bis heute verhindert.
  • Die SP verlangt seit Jahrzehnten eine kantonale Gebäudeversicherung, die auch mittels Rückversicherung das Erdbebenrisiko abdeckt.
  • Die SP hat die Walliser Kantonalbank aufgefordert, für alle von ihr finanzierten Objekte eine Erdbebenversicherung zu verlangen, weil sonst die Walliser Steuerzahler zur Kasse gebeten werden.

Unser aller unterausgelasteter Leserbrief-Staatsrat beschäftigt sich mit dem Weltuntergang: Finanzsystem kaputt. Wallis am Aushungern. Um solche Wahnvorstellungen zu behandeln, gibt es normalerweise Fachleute.

Der Sprecher der Walliser Kantonspolizei, Jean-Marie Bornet, – ein noch Angestellter von Staatsrat Freysinger – legt endlich den Finger auf dieses alte SP-Thema.

Wann beginnt sich Freysinger mit den wirklichen Risiken, die dem Wallis drohen, zu beschäftigen. Unter anderem mit der Abschaffung der äusserst Wallis-freundlichen direkten Bundessteuer?

Bitte melden, lieber Leserbrief-Staatsrat. Und nicht Staatsgelder missbrauchen, um uns im Walliser Bote eine Seite lang mit nichtssagenden Informationen zum Erdbebenrisiko zu langweilen.

SP Oberwallis

 

02. Feb 2017