Ausser der SP Oberwallis hat keine Partei im Oberwallis die Aufhebung des Mindestkurses kritisiert. Heute ist selbst für den Chefökonomen der Credit Suisse klar: Der Alleingang von Jordan war ein Fehler.

Keine Region der Schweiz hat mehr unter diesem Entscheid gelitten als das Oberwallis. Schlicht und einfach weil der Anteil des Exportsektors und des Tourismus sehr hoch waren, sind und bleiben.

Nach 3 Jahren auf Tauchstation äussert sich nun auch unser Wirtschaftsminister. Im Blick hält er auf die Frage nach dem Wechselkurs fest: „Darüber streiten sich die Wissenschaftler. Ich spreche lieber von einem Kurs, der die Schweiz wettbewerbsfähig und vollbeschäftigt macht. Dieser liegt klar über 1.20 Franken.“

Schneider-Ammann müsste den Chefbanker Jordan in die Wüste schicken, damit dessen Nachfolger einen neuen Mindestkurs von mindestens 1.25 verteidigt.

Die Nationalbank hat – um den von ihr provozierten Totalabsturz der Wirtschaft zu verhindern – 200 Milliarden neue Franken drucken müssen.

Die Nationalbank ist ein riesiger Staatsfonds. Er investiert in alles, nur nicht in die Schweizer Wirtschaft. Auch hier braucht es eine Kurskorrektur.

Mit den Gewinnen der Nationalbank von künftig durchschnittlich 40 Milliarden Franken im Jahr kann man die Krankenkassen-Prämien verbilligen und die AHV sanieren.

 SP Oberwallis

14. Jan 2018