Die Mutter von Bernhard Russi ist eine Michlig aus Glis und Bernhard Russi somit ein halber Oberwalliser. Der Oberwalliser Pirmin Zurbriggen war der beste Skifahrer, den die Schweiz je hatte. Beide lehnen es höflich, aber bestimmt ab, Botschafter für die Olympischen Spiele 2026 zu werden. Niemand, der etwas von Wintersport versteht, kann und will für die Herren Constantin, Rochat, Stahl und Stöckli die Kastanien aus dem Feuer holen. Niemand sieht das auf die Schnelle zusammengeschusterte Vorprojekt als seriöse Grundlage für das Mammutprojekt Olympia an.

Das Chaos wird laufend grösser. Neu sollen wir Walliserinnen und Walliser – wenn es nach dem Staatsrat geht – nicht mehr für 60 Millionen, sondern für 100 Millionen Ausgaben und Haftungen geradestehen. Und dies in einem Kanton, der laufend die Krankenkassen-Subventionen für die mittleren Einkommen zusammenstreicht.

Kommt hinzu, dass das Problem der Defizitgarantie nach wie vor nicht gelöst ist.

Biel hat aus der Expo 2002 touristisch rein gar nichts gemacht. Trotzdem bläst sich der ehemalige Bieler Stadtpräsident im Walliser Boten unnötig auf.

Realistischer ist der ehemalige SBB Generaldirektor Peppo Weibel. Für ihn hat die Euro 2008 Bern, Zürich und Basel nichts gebracht. Er muss es wissen, denn er war verantwortlich für die Sicherheit dieser Spiele.

Trotz CVP, trotz CSP, trotz SVP wird das Duo Stöckli und Stahl bei der Volksabstimmung in der Wäsche eingehen. Dies haben Russi und Zurbriggen längst begriffen.    

 SP Oberwallis   

 

 

25. Dez 2017