Die Sonntags-Zeitung hat am letzten Wochenende ein Rating aller eidgenössischen ParlamentarierInnen publiziert. Auch wenn solche Ratings nicht das A und O sind, sagen sie doch einiges über den Einfluss und die Tätigkeit der PolitikerInnen im Bundeshaus aus.

Nicht zu Unrecht rühmen die CVPO-Frauen ihre Oberwalliser Nationalrätin Amherd, die als Beste der Walliser Delegation abschneidet. Und auch verständlich ist es, wenn die C-Frauen nicht schreiben, dass die CVP-Nationalrätin Géraldine Marchand-Balet auf Platz 240 als Allerletzte das Klassement ziert. 

Die CVPO-Männer haben sich noch nicht gemeldet. Das erstaunt nicht ganz: Ihr Ständerat Beat Rieder liegt auf Platz 198. Nur gerade der Nidwaldner Hans Wicki von der FDP schneidet, von allen Ständeräten, schlechter ab als Beat Rieder. Das kommt wohl daher, dass sich Beat Rieder fast nur mit dem Wolf und als unkoordinierter Subventionenjäger einen Namen gemacht hat. Im Wasserzins-Dossier kann und muss Rieder zeigen, was er (vielleicht doch noch) kann. Das geht nur, wenn er über den Rand seiner schwarzen Sonnenbrille hinausschaut und Koalitionen schmiedet.

SP-Nationalrat Mathias Reynard führt die zweite Hälfte des Klassements an. FDP-Nationalrat und FDP-Vize Nantermod kommt mit seinen neoliberalen Vorstössen auf dem Buckel des Service Public gut an und schneidet von allen Wallisern als Zweitbester ab. Hinter Beat Rieder klassiert ist übrigens auch noch SVPO-Nationalrat Franz Ruppen.

SP Oberwallis

22. Jul 2017