Niemand weiss, wie teuer Olympische Spiele im Jahre 2026 werden. Der grösste Unsicherheitsfaktor sind die Sicherheitsmassnahmen. Die Anforderungen an Veranstalter steigen ständig an. Weil alle - zur Recht oder zu Unrecht - immer mehr Angst vor Terroristen haben.

Davos ist ein enger Talkessel. Hier tagt das WEF. Jedes Jahr wird es teurer, diesen kleinen Talkessel vor realen oder vermeintlichen Gefahren zu schützen.

Der Aufwand, dieses Sicherheitsniveau für dezentrale Spiele in mehreren Kantonen zu garantieren, führt direkt in einen nicht bezahlbaren Polizeistaat Schweiz. Auf dieses Problem hat Benedikt Weibel hingewiesen, der etwas davon verstehen sollte, da er für die Sicherheit der Euro 2008 zuständig war.

Wer haftet, wenn alles teurer wird? Der Bund will nicht mehr als ein knappe Milliarde auf den Tisch legen. Eine weitergehende Risiko-Garantie will der Bundesrat nicht leisten. National- und Ständerat werden sicher nicht weiter gehen. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher.

Das IOC akzeptiert diese beschränkte Haftung. Scheinbar -  denn in Tat und Wahrheit verlangt das IOC von jenen eine unbeschränkte Haftung die den Gastgeber-Vertrag unterzeichnen. Das wären vorab und vor allem das Wallis und seine Gemeinden.

Noch haben das viele in unserem Kanton nicht begriffen. Weil Stahl, Stöckli und CO. mit Nebelgranaten um sich werfen; genau wie der Staatsrat.

Die SP Oberwallis verlangt den sofortigen Abbruch der Übung. Das Komitee konnte sich in Bern nicht durchsetzen. Es gibt keinen Grund, warum das Wallis während Generationen einen absehbaren Schuldenberg abtragen soll.

SP Oberwallis

10. Nov 2017