Was Buttet privat macht - oder nicht macht -, ist keine politische Frage.
Sein Privatleben geht niemanden etwas an.


Ärgerlicher sind seine politischen Positionen.
Der stockreaktionäre Politiker mischt sich in das Leben anderer ein.
Als Vizepräsident der CVP will er verhindern, dass Schwule und Lesben
heiraten dürfen. Als Vizepräsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft bekämpft
er die Sexualaufklärung.


Buttet, der gerne mehr als einen über den Durst trinkt,  will die
Konsumenten von Cannabis weiter kriminalisieren.
Hier wird eine Doppelmoral sichtbar, die mehr als fragwürdig erscheint.
Die CVP sollte aufhören sich scheinheilig als Wertepartei zu positionieren.


Eine ungelöste Frage steht im Raum: Buttet hat um 01:30 Uhr vor einem
Mehrfamilienhaus Sturm geläutet. Dies, bis es seiner ehemaligen Freundin
zu bunt wurde. Sie rief die Polizei. Buttet versuchte durch den
Garten zu fliehen, blieb aber unter einem Strauch liegen.
Aufgrund der Polizeiberichtes soll Buttet stockbesoffen gewesen sein.
Kann ja vorkommen. Was nicht vorkommen darf, ist, dass die Polizei keine Alkoholprobe nahm. Alle die bisher blasen und daraufhin den Führerausweis (zu Recht) abgeben mussten, werden sich ernsthaft fragen, inwieweit die Umsetzung des Rechts vor bestimmten Personen Halt macht und wie dies gerechtfertigt werden könnte.
Anstatt diesem Skandal Buttet nachzugehen, sucht die Staatsanwaltschaft
nach dem Leck in der Polizei.
 

Bleiben wir gespannt, wie sich die CVP und die Verantwortlichen der Kantonspolizei diesen Fragen stellen.

 

SP Oberwallis 

 

03. Dez 2017