Die neuerliche Schliessung der Restaurants und anderer Freizeitbetriebe ist ein schwerer Schlag für viele Kleinunternehmer*innen und Angestellte im Wallis. Darüber zu lamentieren, bringt aber nichts. Es ist nun am Bund und am Kanton, schnell und unkompliziert die betroffenen Betriebe zu entschädigen. Es braucht kein bürokratischer Dschungel. Den betroffenen Betrieben muss schnell und unkompliziert der entstandene Ausfall entschädigt werden. Die SPO schlägt vor, dass für die betroffenen Branchen als Soforthilfe eine Entschädigung für 80% des Umsatzes des Vorjahres entrichtet wird. Sollte für einzelne Betroffene der Ausfall höher sein, soll dies später entschädigt werden.

Dank der Impfung sehen wir nun Licht am Ende des Tunnels. Aber bald wird sich die Frage stellen, wer für die Krise bezahlen soll. Die SPO verlangt vom Bund und dem Kanton Wallis, auf eine strenge staatliche Sparpolitik ist zu verzichten. Es geht nicht an, dass die normalen Steuerzahler*innen und die KMU, die am meisten an der Krise gelitten haben, auch noch die Zeche dafür zahlen sollen. Die Krise muss durch die Reichen und Krisenprofiteur*innen bezahlt werden.

25. Dez 2020