Wie vor vier Jahren bildeten bei den Nationalratswahlen die SP und die JUSO mit den Grünen und der Partei Centre-Gauche PCS eine Listenverbindung. Im Vergleich und in Prozenten legte der Linksblock auch im Oberwallis in allen grösseren Gemeinden zu. Dies gilt für Naters, Brig-Glis und Visp. In Leuk konnte die Linke ihren Prozentanteil quasi verdoppeln. Gleiches gilt für Visperterminen. Innerhalb der Linken kam es umgekehrt zu einer Stimmenverschiebung von der SP zu den Grünen. Das überrascht angesichts des derzeit alles beherrschenden Klima-Themas nicht. Im Oberwallis gibt es zwischen der SP und der Grünen nur graduell inhaltliche Unterschiede. Die Zusammenarbeit hat bestens funktioniert. Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihren engagierten Einsatz im Wahlkampf.

Die gute Zusammenarbeit zwischen SP und den Grünen zeigte sich namentlich auch bei den Ständeratswahlen, bei denen Brigitte Wolf als Kandidatin der Grünen ein hervorragendes Resultat erzielte. Die SP-Wählerschaft von Mathias Reynard unterstützte das links-grüne Ticket durchs Band. In vielen CVP-Gemeinden im Unterwallis standen Reynard und Wolf auf Platz eins und zwei. Beiden gratuliert die SP Oberwallis für ihr ausgezeichnetes Resultat. Allen Wählerinnen und Wählern, die uns das Vertrauen ausgesprochen haben, danken wir bestens.

In einem Jahr sind Gemeinderatswahlen, und sechs Monate später Grossratswahlen. Das gute Abschneiden der Verbindung SP-Grüne in den Oberwalliser Gemeinden zeigt, dass bei den kommunalen und kantonalen Wahlgängen mit gemeinsamen Listen gute Ergebnisse erzielt werden können. Wir bleiben an den Themen, die das Oberwallis beschäftigt.

SP Oberwallis

30. Okt 2019