Oskar Freysinger hat seine Stimmen erfolgreich halbiert. Schuld sind nicht die anderen. Sondern er selber.

Der Oberwalliser Himmel hängt voller Politexperten. Was sie alle bisher übersehen haben, ist das schlechte Abschneiden der SVP Wallis bei den Grossratswahlen.

·       Von 112‘296 Wählerinnen und Wähler stimmten nur 19‘018 für die SVP. Obwohl sie in allen Bezirken antrat. Die Linke konnte auf 3‘500 mehr Wählerinnen und     Wähler zählen als die Partei von Oscar Freysinger.

·         Der Stimmenanteil der SVP sank von über 21 Prozent bei den letzten Nationalratswahlen auf mehr als magere 16.9 Prozent. 20 Prozent der Wähler sind weg.

·         Nur dank Proporzglück konnte die SVP 23 Grossräte machen. So hatte sie etwa im Bezirk Brig mehr Glück als Verstand.

Freysinger zieht die SVP – wie die Zahlen der Grossratswahlen beweisen – mit in den Abgrund. Deshalb haben Franz Ruppen und Patrick Hildbrand inzwischen eiskalte Füsse.

Es herrscht Panik auf der Titanic. Freysinger beginnt durchzudrehen. Gegenüber der Presse erklärte der Österreicher, in seinen Adern „fliesse kein welsches Blut“. Das werden die Unterwalliser, die immerhin 75 Prozent der Wählerinnen und Wähler ausmachen, zu schätzen wissen.

Wer glaubt im Ernst, dass Schmid, Melly und Darbellay mit diesem Chaoten regieren wollen? Niemand.

Für SP Grossrat Truffer wurde Freysinger im ersten Wahlgang abgewählt. Die detaillierten Grossratszahlen bestätigen seine zutreffende Analyse.

 

SP Oberwallis

06. Apr 2017