Der Beginn der Märzsession des Grossen Rates stand im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Tragödie von Crans-Montana. Die SP Oberwallis dankt dem Staatsrat sowie dem Präsidium des Grossen Rates für die würdevolle Art, in der sie den Kanton Wallis und sein Parlament in dieser schwierigen Zeit vertreten haben.
Die SPO begrüsst, dass das vorgeschlagene 10-Millionen-Rodungsprogramm im Rahmen der dringlichen Massnahmen für den Walliser Weinbau abgelehnt wurde. Zwar haben wir Zweifel an der nachhaltigen Wirksamkeit der beschlossenen Absatzförderung für Walliser Wein. Wir können diese Massnahme jedoch als Unterstützung für die Branche mittragen.
Bei der Teilrevision des kantonalen Richtplans konnte nach Ansicht der SPO das Schlimmste verhindert werden. Auch wenn der bürgerlichen Mehrheit mehrfach der Mut zu weitergehenden Entscheiden fehlte, bietet der Richtplan dennoch eine Grundlage, um die Transformation des Kantons Wallis zu einem nachhaltigen Wirtschafts- und Energiestandort weiterzuführen.
Die SP-Fraktion hat das Gesetz zum Flughafen Sitten aufgrund der fehlenden Massnahmen zur Begrenzung der ökologischen Schäden und der unbegrenzten finanziellen Beteiligung des Kantons abgelehnt.
Die SPO begrüsst die Annahme ihres Postulats zur Einführung einer kantonalen Gebäudeversicherung. Nun ist es am Staatsrat, die notwendigen Abklärungen vorzunehmen. Wir sind überzeugt, dass eine solche Versicherung nicht nur zu tieferen Prämien führt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Brandschutz im Kanton leisten kann.
Erfreut zeigt sich die SPO auch über die Annahme ihres dringlichen Postulates zur Sicherstellung der Bundesfinanzierung der 3. Rhonekorrektion.
Schliesslich unterstützte die SP-Fraktion die Revision des Kulturförderungsgesetzes. Unter der Federführung von Staatsrat Mathias Reynard verfügt der Kanton Wallis nun über ein Gesetz, das den heutigen Anforderungen der Kulturförderung entspricht.
Medienmitteilung SP Oberwallis vom 17.03.2026
SP Oberwallis